Gedanken

Gedanken über die Aktfotografie

Die Darstellung des nackten Körpers hat als fotografisches Genre eine Geschichte, die so lang ist, wie das Medium Fotografie selbst: weit über 150 Jahre. Die erotische Fotografie gilt für viele als Initialzündung unserer Phantasie. Wenn jedoch ein Bild obendrein künstlerische Qualitäten besitzt, erhält es allgemein einen weitaus höheren Stellenwert.

In der Aktfotografie wandelt man stets auf einem glatten Parkett des guten Geschmacks. Es verwundert nicht, dass über dem Begriff „Nacktheit“ eine ewige Wolke der Heuchelei und Doppelmoral thront. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass der inzwischen schon recht ausgiebig dokumentierte weibliche wie auch männliche Körper selbst in den Zeiten der sexuellen und moralischen Freizügigkeit nach wie vor seines Reizes nicht beraubt wurde.

Für viele Fotoamateure ist das Thema Aktfotografie eine Art Gesellenprüfung, die Kunst, einen unbekleideten Körper nur in ein Kleid aus Licht zu hüllen und dabei ein Werk zu schaffen, das beim Betrachter allgemein als „schön“ empfunden wird. Aktfotografie, behutsam und sensibel inszeniert, gilt als „hohe Schule der Fotografie“. Erstrebenswert, wenn sie Luft lässt zum Atmen, Raum für Assoziationen und Platz zum Träumen.

Künstlerische Aktfotografien lassen durch die Kombination einfacher gestalterischer Elemente wie Formen, Linien, Oberflächen, Licht und Schatten ein ästhetisches Resultat entstehen. Insbesondere Halbschatten demonstriert in diesem Genre am besten die Ambivalenz, die Wechselwirkung zwischen Sehen und Verbergen.

Zu den anerkannten Meistern auf dem Gebiet der künstlerischen Aktfotografie und zu den Besten der Republik gehört auch der Sarstedter Fotodesigner Jürgen Kirchhoff. Große Verlage von Magazinen wie Max, TV Spielfilm, Fit For Fun oder Tomorrow präsentieren seine Werke in ihren Online-Galerien neben weltberühmten Fotografen. Gleich mehrere amerikanische Network-Organisationen für „kreative und künstlerische Aktfotografien“ promoten ihn international.

So sind die Werke von Jürgen Kirchhoff inzwischen weltweit bekannt geworden, Kontakte hat er von Nord- und Südamerika bis nach Russland, Japan und Australien, von Norwegen bis nach Südafrika. 100 seiner „Meisterwerke moderner Erotikfotografie“ sind inzwischen auf Photo-CD erschienen.

 © Jürgen Kirchhoff Photographie